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Artikelübersicht


bvvp-online-PiA-Newsletter Nr. 6 für PiAs, Jungapprobierte und alle an der Thematik Interessierte (15.04.13)

Der 6. PiA-Newsletter ist herausgegeben worden und kann hier heruntergeladen werden.

Quelle: Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten e.V. (2013): bvvp-online-PiA-Newsletter, Ausgabe Nr. 6, 15.04.2013 für PiAs, Jungapprobierte und alle an der Thematik Interessierten.

MEDIENTIPP: Gefährliche Glückspillen - Milliardenprofite mit Antidepressiva (18.02.13)

Fünf Prozent der Deutschen nehmen regelmäßig Medikamente gegen Depressionen. Deutsche Ärzte verschreiben inzwischen doppelt so viele Antidepressiva wie noch vor zehn Jahren. 2010 waren es 1,1 Milliarden Tagesdosen. Weltweit gehören Antidepressiva mittlerweile zu den fünf am häufigsten verkauften Medikamentengruppen. Ein Riesenerfolg für die Pharmaindustrie - auch in Deutschland.

Sie finden den Mitschnitt auf den Seiten der ARD Mediathek.

Quelle: ARD Mediathek (2013): Gefährliche Glückspillen - Milliardenprofite mit Antidepressiva. http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/gefaehrliche-glueckspillen-milliardenprofite-mit?documentId=13454184, Stand: 19.02.13.

MEDIENTIPP: Wege aus der Depression - Der Kampf gegen eine Volkskrankheit (18.02.13)

Rund vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Depression, einer potenziell tödlichen Krankheit: Fast 10.000 Suizide werden jedes Jahr verübt, und in den meisten Fällen steht eine Depression dahinter. Trotzdem ist die Krankheit immer noch mit einem Tabu belegt.

Sie finden den Mitschnitt auf den Seiten der ARD Mediathek.

Quelle: ARD Mediathek (2013): Wege aus der Depression - Der Kampf gegen eine Volkskrankheit http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/wege-aus-der-depression-der-kampf-gegen-eine?documentId=13454524, Stand: 19.02.13.

Krankenkasse warnt vor "Generation ADHS" (29.01.13)

Um 42 Prozent ist die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die Ärzten zufolge in Deutschland unter ADHS leiden, in den vergangenen Jahren gestiegen. Aber gibt es tatsächlich immer mehr Kinder mit Zappelphilipp-Syndrom oder wird ADHS zu häufig diagnostiziert?

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf Süddeutsche.de.

Quelle: Uhlmann, Berit (2013): Krankenkasse warnt vor "Generation ADHS". http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/barmer-report-zum-zappelphilipp-syndrom-krankenkasse-warnt-vor-generation-adhs-1.1586118, Stand: 30.01.13.

So verrückt darf ein Mensch sein (16.01.13)

Klinikpsychiater dürfen Kranke derzeit nicht gegen ihren Willen behandeln. Sie warten auf neue gesetzliche Regelungen - und müssen sich bis dahin einem unfreiwilligen Experiment unterziehen: der Psychiatrie ohne Zwang. Kann so etwas funktionieren? Erfahrungen aus einer Münchner Klinik.

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf Süddeutsche.de.

Quelle: von Hardenberg, Nina (2013): So verrückt darf ein Mensch sein . http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychiatrie-so-verrueckt-darf-ein-mensch-sein-1.1573958, Stand: 17.01.13.

Für immer ich (04.01.13)

Warum tätowieren sich Menschen die Namen ihrer Partner auf die Haut? Wieso wundern wir uns über den Musikgeschmack, den wir als Jugendliche hatten? Menschen unterschätzen chronisch, wie sehr sie sich im Laufe ihres Lebens verändern, sagen US-Wissenschaftler.

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf Süddeutsche.de.

Quelle: Herrmann, Sebastian (2013): Für immer ich. http://www.sueddeutsche.de/wissen/psychologie-fuer-immer-ich-1.1564703, Stand: 08.01.13.

Burn-out-Frühverrentungen erreichen Rekordwerte (30.12.12)

Immer mehr Deutsche gehen wegen psychischer Krankheiten früher in Rente. Das geht aus Daten der Deutschen Rentenversicherung hervor. Demnach schieden 2011 rund 41 Prozent der Arbeitnehmer, die eine Erwerbsminderungsrente beantragten, wegen Depressionen oder Angstzuständen vorzeitig aus dem Berufsleben aus - ein neuer Höchststand.

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf Süddeutsche.de.

Quelle: Süddeutsche.de (2012): Burn-out-Frühverrentungen erreichen Rekordwerte. http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychische-erkrankungen-am-arbeitsplatz-burn-out-fruehverrentungen-erreichen-rekordwerte-1.1561445, Stand: 02.01.13.

„Psikoterapi Kýlavuzu“ (22.11.12)

BPtK-Patientenbroschüre „Wege zur Psychotherapie“ auf Türkisch

DIe Pressemitteilung der BPtK können Sie hier herunterladen.

bvvp-online-PiA-Newsletter Nr. 5/12, 22.11.2012 für PiA, Jungapprobierte und alle an der Thematik Interessierte (22.11.12)

Der 5. PiA-Newsletter ist herausgegeben worden und kann hier heruntergeladen werden.

Quelle: Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten e.V. (2012): bvvp-online-PiA-Newsletter, Ausgabe Nr. 5, 22.11.2012 für PiAs, Jungapprobierte und alle an der Thematik Interessierten.

PiA-Demos - grüne Aktivität rund um die Ausbildung von PsychotherapeutInnen (13.11.12)

Stellungnahme der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zu den PiA-Demos des 14.11.2012

Sehr geehrte PiA-VertreterInnen,

wir wünschen viel Erfolg bei der Demo. Uns Grüne haben Sie bei der Forderung nach einer ordentlichen Honorierung der praktischen Tätigkeit von PiA sowie der Forderung eines Masterabschlusses als Zugangsvoraussetzung auf Ihrer Seite.

Wir Grünen können mit Fug und Recht behaupten, dass ohne unser Bohren zu Koalitions- und Oppositionszeiten das Gutachten des Bundesgesundheitsministeriums zur Ausbildungssituation vermutlich nicht vorliegen würde.

In der letzten Wahlperiode forderten wir im Rahmen der Beratungen zum Krankenhausfinanzierungsgesetz (BT-Drs. 16/10807) die Bundesregierung auf, eine Übergangsregung vorzulegen, die eine angemessene Vergütung und Refinanzierung der praktischen Tätigkeit von Psychologischen PsychotherapeutInnen sowie Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen in Ausbildung vorsah. Dieser Antrag wurde von Schwarz-Rot im Gesundheitsausschuss abgelehnt.

In dieser Wahlperiode haben wir eine Kleine Anfrage „Reform der Ausbildung von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten“ in den Bundestag eingebracht: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/033/1703352.pdf
Dort wurden u.a. die beiden zentralen Forderungen der morgigen PiA-Demos aufgegriffen. Die Antwort der Bundesregierung aus dem Oktober 2010 zu diesen beiden Aspekten kommentierte Biggi Bender, gesundheitspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen damals:

„Seit Langem überfällige Änderungen werden von der Regierung abgelehnt. So ignoriert die Bundesregierung z.B., dass sich die Hochschullandschaft in den letzten Jahren radikal geändert hat und es längst AbsolventInnen neuer Studiengänge und mit Bachelor- oder Masterabschlüssen gibt. Die Klärungen, welche dieser Abschlüsse bundesweit als Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung als PsychotherapeutInnen vorausgesetzt werden, wird abgelehnt, da erst über die künftige Ausbildungsstruktur entschieden werden müsse. Das ist etwa so, wie wenn ein Haus bereits an einer Ecke brennt und die Dorfbevölkerung statt zu löschen darüber debattiert, dass es sinnvoll sei, eine freiwillige Feuerwehr zu gründen, damit dann qualifiziert gelöscht werden kann. Das Gesundheitsministerium drückt sich mit dieser Argumentation vor den von den Bundesländern eingeforderten notwendigen kurzfristigen Entscheidungen. Ein Laufenlassen wird zu einem Flickenteppich länderspezifischer Regelungen führen, die später nur schwer wieder einzufangen sind. Wenn man hier Absicht unterstellt, dann bedeutet dies, dass ein niedrigeres Qualifikationsniveau (Bachelor) bei denjenigen, die Kinder behandeln, das Ziel ist.

Die Antwort auf unsere Frage zur finanziellen Situation der AusbildungsteilnehmerInnen, die auf die BAFöG-Reform verweist, ist keine Lösung des Problems: Nach dem von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Gutachten erhalten nur 1 Prozent der PsychotherapeutInnen in Ausbildung eine BAFöG-Förderung. Eine angemessene Vergütung für den Beitrag, den die in Ausbildung befindlichen PsychotherapeutInnen bei der Versorgung psychisch kranker Menschen leisten, wäre aus grüner Sicht eine sinnvolle Antwort.“

Frau Bender hat die PiA-Demo zum Anlass genommen die folgende schriftliche Frage an die Bundesregierung zu stellen: „Welche Aktivitäten hat die Bundesregierung seit der Beantwortung der Kleinen Anfrage „Reform der Ausbildung von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten“ (Drs. 17/3352) im Oktober 2010 unternommen, um kurzfristig (Zugangsvoraussetzung Master, Honorierung der praktischen Tätigkeit) und längerfristig notwendige Änderungen der Ausbildung von Psychologinnen und Psychologen voranzutreiben und welche Rolle spielt dabei die Bund-Länder-Arbeitsgruppe (Einsetzung, Besetzung, Auftrag, Zeitrahmen)?“

Sobald wir eine Antwort erhalten, werden wir Ihnen diese weiterleiten.

Mit freundlichen Grüßen
Annette Rausch

Annette Rausch, wiss. Mitarbeiterin
Büro Biggi Bender MdB
Gesundheitspolitische Sprecherin
Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Deutscher Bundestag
11011 Berlin

Studie zum gesellschaftlichen Wandel und das Verhältnis zur Psychotherapie im Rahmen einer Masterarbeit (29.10.12)

Ein Kollege namens Till Voigts schreibt gerade seine Masterarbeit in der Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Göttingen. In dieser Masterarbeit macht er eine Befragung von PsychotherapeutInnen, was bei ihm auch PIAs mit einschließt. Thematisch geht es dabei ganz kurz gesagt um gesellschaftlichen Wandel und das Verhältnis zur Psychotherapie. Da es zu dieser Thematik keine quantitativen, empirischen Untersuchungen gibt, ist er der Erste, der versucht eine quantitative Methodik auf diesem Gebiet anzuwenden.

Jeder von uns weiß, wie schwierig es ist, "Probanden" zur Datenerhebung zu finden. Damit seine Arbeit ein Erfolg wird benötigt er dringend unsere Unterstützung!Helfen können wir ihm, wenn wir seine Befragung online unter http://www.surveymonkey.com/s/sewp ausfüllen würden. Dazu benötigen wir ungefähr eine Viertelstunde bis zwanzig Minuten.

Für Fragen können wir ihm gerne eine E-Mail an till.voigts@stud.uni-goettingen.de schreiben.

Bezug der Zeitschrift "Verhaltenstherapie" für AVM-Mitglieder zum Vorzugspreis möglich (16.10.12)

Auch im Jahr 2013 haben die Mitglieder der AVM Deutschland die Möglichkeit ein Abonnement für die Zeitschrift „Verhaltenstherapie“ zum Sonderpreis zu bestellen.

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Weiterbildungsangebote für psychosoziale Berufsgruppen im Kontext von Palliative Care (13.09.12)

Der Lehrstuhl für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Freiburg möchte im Rahmen eines vom BMBF geförderten Verbundprojekts gezielt Weiterbildungsmöglichkeiten entwickeln, die sich speziell an Berufstätige aus psychosozialen Tätigkeitsfeldern (PsychologInnen/PsychotherapeutInnen, SeelsorgerInnen, SozialarbeiterInnen/ SozialpädagogInnen und ähnliche Berufsgruppen) richten, die mit den Bedürfnissen schwerkranker oder sterbender PatientInnen und/oder deren Angehöriger konfrontiert sind. Es spielt dabei keine Rolle, wie häufig Sie mit Sterbenden und / oder deren Angehörigen in Kontakt stehen.

Hierfür bitten wir Sie um Ihre Unterstützung!

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich ca. 15 Minuten Zeit nehmen könnten, um an einer Online-Befragung teilzunehmen. Der Fragebogen umfasst Fragen zu Ihrem Tätigkeitsbereich und Ihren Wünschen an ein bedarfsgerechtes Weiterbildungsangebot sowie für die Auswertung notwendige Angaben zu Ihrer Person. Die eingegebenen Daten werden dabei selbstverständlich vertraulich und anonym verwendet und es können keine Rückschlüsse auf Ihre Person gezogen werden.

Wenn Sie an der Online-Befragung teilnehmen möchten, folgen Sie bitte dem untenstehenden Link. Sie gelangen dann direkt zur Webseite des Fragebogens und können online die jeweiligen Fragen beantworten:

www.offenehochschule.uni-freiburg.de/01-palliative-care-basics

Als kleines Dankeschön für Ihre Unterstützung möchten wir Ihnen im Anschluss an den Fragebogen die Möglichkeit geben, an einer Verlosung teilzunehmen, bei dem zehn Amazon-Gutscheine im Wert von je 25 Euro verlost werden.

PsyFaKo (12.07.12)

Neben eigenen Herbstworkshop-Wochenenden und der Tagungsveranstaltung zum 20-jährigen Jubiläum ist die AVM auch an weiteren Kongressen im Rahmen der Psychologie und Psychotherapie tätig. So unterstützte die AVM im Juni 2012 die „Psychologie Fachschaften Konferenz“ (PsyFaKo, eine Bundesfachschaftentagung) in Bamberg.

Die PsyFaKo stellt sich als Interessensvertretung aller psychologischen Fachschaften Deutschlands auf. Seit Juni 2005 findet sie einmal pro Semester für ein Wochenende statt mit den Zielen des Austausches über Hochschul- und Studienkonzepte, der Vernetzung der Fachschaften und einzelnen Stellungnahmen zu aktuellen studien- und berufspolitischen Themen.

Der Gründungsort der AVM e.V., die Räumlichkeiten der Otto-Friedrich-Universität Bamberg am Markusplatz, stellten den diesjährigen Tagungsort. Gerade deshalb war es der AVM ein besonderes Anliegen die PsyFaKo bzw. die diesjährige Veranstalter, die Fachschaft Humanwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, zu unterstützen. Nebst einem Sponsoring stellte die AVM im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Wissen und die Erfahrungen aus bisherigen Tagungsveranstaltungen beratend zur Verfügung, so dass die Fachschaft Humanwissenschaften möglichst gut vorbereitet den Kongress bewältigen konnte. Zudem brachte die AVM die inhaltliche Arbeit und ihr Ausbildungsprogramm den TeilnehmerInnen durch Ausgabe von Informationsmaterialien und Präsentation am Tagungsstand nahe.

Weitere Informationen zur PsyFaKo erhalten Sie hier: www.psyfako.de.

Novellierung des Psychotherapeutengesetzes (11.07.12)

Als Mitglied in der BAG (Bundesarbeitsgemeinschaft der Verbände staatlich anerkannter Ausbildungsinstitute für Psychologische Psychotherapeuten & Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten) arbeitet die AVM eng mit anderen Ausbildungsverbänden zusammen. Gegenwärtig steht vor allen Dingen die Novellierung des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) im Focus der Zusammenarbeit. Die Verbände der BAG haben sich in einem Konsenspapier darauf verständigt, dass künftig, auch für die Ausbildung zu Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen, verbindlich der Master gefordert wird. Damit soll, wie bereits in der Ausbildung zu Psychologischen PsychotherapeutInnen, die Wichtigkeit der wissenschaftlichen Fundierung für beide Berufe betont werden. Innerhalb der BAG werden darüber hinaus tragfähige Finanzierungskonzepte diskutiert, welche es ermöglichen sollen, dass in Zukunft die Arbeit der PiA im Rahmen der Praktischen Tätigkeit in den Kliniken angemessen vergütet werden kann.

Das Bundesministerium für Gesundheit favorisiert bei einer Novellierung des PsychThG eine Direktausbildung. Da gegenwärtig jedoch noch nicht absehbar ist, in welcher Form genau diese Direktausbildung erfolgen und die Probleme des Zugangs zur Ausbildung, sowie die dringend notwendige Vergütung der PiA während der Praktischen Tätigkeit gelöst werden soll, erarbeiten einzelne Verbände der BAG Modellprojekte.

Um die Interessen der AusbildungsteilnehmerInnen noch besser in die eigenen berufspolitischen Planungen einbeziehen zu können, fand ein erstes Treffen mit den Bundes-PiA-Sprechern statt, welches künftig regelmäßig stattfinden soll. Um auf der anderen Seite auch die Interessen und Probleme der vielen kleinen Ausbildungsinstitute besser abbilden zu können, fand ein von der BAG initiiertes erstes Bundestreffen der Ausbildungsinstitute in Berlin statt, zu dem auch VertreterInnen aus dem Bundesministerium für Gesundheit eingeladen waren. Hierbei wurden die VertreterInnen der Ausbildungsinstitute umfassend über die notwendigen Reformen des PsychThG informiert und die Probleme, welche mit verschiedenen Lösungswegen einhergehen, erörtert.

Jugendliche mit psychischen Problemen - Warten auf die Therapie (05.07.12)

Immer mehr Jugendliche in Bayern haben psychische Probleme, doch bis sie einen Behandlungsplatz bekommen, kann es Monate dauern. Die Folgen sind eklantant: Selbst Kinder werden mit Medikamenten ruhig gestellt - obwohl das bei einem Großteil der Betroffenen gar nicht nötig ist.

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf Süddeutsche.de.

Quelle: Mittler, Dietrich (2012): Jugendliche mit psychischen Problemen. Warten auf die Therapie. http://www.sueddeutsche.de/bayern/jugendliche-mit-psychischen-problemen-das-lange-warten-auf-die-therapie-1.1401978, Stand: 18.07.12.

Der 3. bvvp-online-PiA-newsletter ist online (27.06.12)

Das Bundessozialgericht hat ein Urteil gefällt, das hohe Verkaufspreise für Praxen gerichtlich bestätigt. Dieses Urteil bekräftigt uns, weiter für Verständnis bei der „Praxisabgebergeneration“ für die Schwierigkeiten in Ausbildung und Niederlassung zu werben und weiterhin den „Dialog zwischen den Generationen“ zur fordern und zu fördern.

Hier können Sie in den Newsletter einsehen.

Quelle: Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten e.V. (2012): PiA-Newsletter vom 27.06.2012. http://www.bvvp.de/pia-news/bvvp.PIA-Newsletter.Nr.3_12.pdf, Stand: 27.06.12.

Frauen nehmen deutlich mehr Psychopharmaka als Männer (26.06.12)

Medizinisch nicht erklärbar - statistisch dennoch eindeutig: Frauen werden deutlich mehr Medikamente verschrieben als Männern. Besonders bei den Psychopharmaka ist der Unterschied eklatant. Dabei widersprechen die Verschreibungen oft medizinischen Leitlinien.

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf Süddeutsche.de.

Quelle: Frank, Charlotte: Arzneimittel-Report. Frauen nehmen deutlich mehr Psychopharmaka als Männer. http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/arzneimittel-report-frauen-nehmen-deutlich-mehr-psychopharmaka-als-maenner-1.1394156, Stand: 11.07.12.

Weniger Rückfälle - starke Nebenwirkungen (03.05.12)

Schizophrenie-Mittel haben heftige Nebenwirkung und Psychiater sind nicht immer sicher, ob sie auch zur Vorbeugung eines Rückfalls gegeben werden sollten. Die Ergebnisse einer neuen Metaanalyse sprechen für die Rückfallprophylaxe. Doch es bleiben Fragen.

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf Süddeutsche.de.

Quelle: Weber, Christian (2012): Schizophrenie-Medikamente. Weniger Rückfälle - starke Nebenwirkungen. http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/schizophrenie-medikamente-weniger-rueckfaelle-starke-nebenwirkungen-1.1347115, Stand: 11.07.12.

Psychische Erkrankungen verursachen mehr Arbeitsausfälle (30.04.12)

Angestellte und Selbständige fehlen wegen psychischer Erkrankungen viel häufiger als vor zehn Jahren. Die Gründe: höhere Anforderungen, prekäre Anstellungen.

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf Zeit Online.

Quelle: Zeit Online (2012): Psychische Erkrankungen verursachen mehr Arbeitsausfälle. http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-04/fehltage-arbeitsunfaehigkeit, Stand: 02.05.12.

FILMTIPP: Rätselhafte Mimik - Der menschliche Lügendetektor (05.04.12)

Paul Ekman erforscht das Rätsel der Mimik seit mehr als 40 Jahren. So schuf er einen "Atlas der Gefühle" mit mehr als 10.000 Ausdrücken.

Zu finden auf den Seiten der 3sat Mediathek.

Quelle: 3sat (2012): Rätselhafte Mimik - Der menschliche Lügendetektor. http://www.3sat.de/mediathek/?display=1&mode=play&obj=29865, Stand: 16.04.12.

2. bvvp-online-PiA-newsletter! (30.03.12)

Das Bundessozialgericht hat ein Urteil gefällt, das hohe Verkaufspreise für Praxen gerichtlich bestätigt. Dieses Urteil bekräftigt uns, weiter für Verständnis bei der „Praxisabgebergeneration“ für die Schwierigkeiten in Ausbildung und Niederlassung zu werben und weiterhin den „Dialog zwischen den Generationen“ zur fordern und zu fördern.

Weiteres lesen Sie im aktuellen PiA-newsletter.

EABCT: Special interest group - Obsessive-compulsive disorder (05.03.12)

Mit großer Freude darf die die AVM die folgenden Artikel mit der Genehmigung der journal Psicoterapia Cognitiva e Comportamentale Ihnen auf unserer Website zur Verfügung stellen.

Zur Website des journal Psicoterapia Cognitiva e Comportamentale.

Do we need to formulate in cognitive behavioural therapy for obsessive-compulsive disorder?

Michael Zivor
Center for the Treatment of Anxiety Disorders & Traumatic Stress Department of Psychiatry, Hadassah University Hospital Jerusalem, Israel

Paul Salkovskis
Department of Psychology, London, United Kingdom

Victoria Oldfield
Institute of Psychiatry, Bath University, Bath, United Kingdom

Cognitive behavioural therapy (CBT) is the forerunner of evidence-based practice and the treatment of choice for obsessive-compulsive disorder, through the identification of specific cognitive processes associated with the condition. Effectively identifying and targeting these processes is correlated with good outcome. Formulation is a platform for clinicians and patients to identifying the idiosyncratic cognitive processes. Training clinicians in formulation is therefore an essential part of delivering effective, evidence-based treatment. This paper will discuss the importance of formulation in cognitivebehaviour therapy for obsessive-compulsive disorder and will argue that appropriate training is required in order to improve the outcome of CBT for OCD as well as to decrease relapse.

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A clinical developmental perspective on the understanding and treatment of obsessive-compulsive disorder

Gisela Röper
Arbeitsgemeinschaft für VerhaltensModifikation, Munich, Germany

A chronic sense of insecurity is pointed out as playing a majur role in the acquisition of the disorder. Obsessive compulsive symptoms are seen as a way of striving to gain some sense of inner hold on managing daily tasks, which have become a major challenge. Since rituals usually have to be conducted despite knowing that they are unnecessary or exaggerated, OCD patients suffer from the well-known shame or guilt of not being able to resist the urge to ritualise. This means a permanent undermining of self-esteem. From a clinical-developmental perspective, trajectories of different themes of insecurity will be described and how they combine into a sense of insecurity. A developmental stance is proposed as leverage to underpin cognitive-behavioural treatment methods. Attention must also be given to general self-esteem as an ongoing focus throughout treatment to provide a base for a lasting treatment effect. Two case vignettes illustrate the inclusion of a developmental perspective into the cognitive-behavioural treatment.

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Obsessive-compulsive disorder and thinking illusions

Davide Dèttore
Department of Psychology, University of Florence, Italy
Miller Institute, Genoa, Italy

A growing amount of evidence suggests that obsessive-compulsive disorder (OCD) could be associated with cognitive deficits. OCD patients show mnestic and executive dysfunctions and it is a common opinion that cognitive dysfunctions can play a relevant role in mnestic alterations of OCD patients by means of the mediation of ineffective organization strategies.

Other authors evidenced different cognitive alterations in OC subjects, such as inferential confusion (O’Connor, 2002; Aardema et al., 2005) or cognitive flexibility deficits in problem-solving (Chamberlain et al., 2006; 2007).

Other researches in inductive and deductive reasoning (Pélissier and O’Connor, 2002; Simpson, Cove, Fineberg, Msetfi and Ball, 2007; Pélissier, O’Connor and Dupuis, 2009) showed that OC patients need more information and postpone the final decision.

In the present contribution we wish to underline the existence of some cognitive illusions that are normal and generalized within the population. Such illusions are able to facilitate the origin and the maintenance of OCD. We consequently will analyze, following the classification of Pohl (2004), illusions of thinking (conjunction fallacy, confirmation bias, illusory correlation, illusion of control, biases in deductive and causal reasoning), illusions of judgement (availability and representativeness, anchoring effect, validity effect), and memory illusions (associative memory illusions, effects of labelling and misinformation effect) and their relationships with OCD. In conclusion, we will draw some theoretical and clinical implications.

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Fear of deontological guilt and fear of contamination in obsessivecompulsive disorder

Francesco Mancini
Association of Cognitive Psychotherapy (APC), Rome, Italy

Amelia Gangemi
School of Cognitive Psychotherapy (SPC), Rome, Department of Cognitive Sciences, University of Messina, Italy

In order to contribute to a deeper understanding of obsessive-compulsive disorder, in the current paper we will argue the existence of two different guilt emotions: altruistic guilt and deontological guilt. According to appraisal theories of emotion, the two senses of guilt differ in the goals that could be threatened: the altruistic goal of benefitting another or the deontological goal of the «Do not play God» principle. Evidence in support of the existence of these two distinct senses of guilt, coming from several studies, will be presented. We will then argue a) the existence of a special relationship between deontological guilt and disgust, and b) that obsessive-compulsive patients are more sensitive to deontological guilt than to altruistic guilt. Experimental data consistent with both these hypotheses will be presented.

Den vollständigen Artikel anzeigen.

 

With the permission of the Editor of the journal Psicoterapia Cognitiva e Comportamentale, prof Ezio Sanavio, and the publisher, Ed. Erickson, http://www.erickson.it/.

G-BA ändert Regelung zur psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen - Möglicherweise mehr Kassensitze für KJP (20.02.12)

Am Donnerstag hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) eine Anpassung der Bedarfsrichtlinie beschlossen.

Hintergrund:
Um die Versorgung von Kindern- und Jugendlichen zu verbessern war vom Gesetzgeber mit Stichtag zum 01.01.2009 eine Bedarfsrichtlinie beschlossen worden, nach welcher 20% der Kassensitze für solche Behandler vorzusehen sind, die ausschließlich Kinder und Jugendliche psychotherapeutisch versorgen. Die Kassenärztlichen Vereinigungen, welchen die Umsetzung der Richtlinie obliegt, hatten jedoch eine große Anzahl von "Doppel"-Approbierten der geforderten 20%-Quote zugezählt, sofern bereits die Hälfte ihrer Patienten Kinder bzw. Jugendliche waren, die andere Hälfte jedoch Erwachsene. Dies führte faktisch zu einer Reduktion der eigentlich vom Gesetzgeber geforderten Versorgung im Kinder- und Jugendbereich.

Änderung:
Mit dem neuen Beschluss dürfen nun Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, welche über eine weitere Approbation als Psychologische Psychotherapeuten verfügen, erst dann der 20% Quote zugerechnet werden, wenn Sie mindestens 90% Ihrer Tätigkeit mit Kinder und Jugendlichen arbeiten. Der Beschluss des G-BA wird zum 01.01.2013 in Kraft treten, wenn er vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) nicht beanstandet werden sollte.

Auswirkungen:
Der Beschluß tritt erst 2013 in Kraft, da bis dahin die Bedarfsplanung für die psychotherapeutische Versorgung ohnehin grundlegend überarbeitet werden soll. Diese noch anstehende Überarbeitung der Bedarfsplanung könnte, zusammen mit dem hier gefassten Beschluss zur Bedarfsplanung im Kinder und Jugendlichenbereich, zu einer Zunahme von Kassensitzen für Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen führen.

Quelle: Gemeinsamer Bundesausschuss (2012): G-BA passt Regelung zur psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen an. http://www.g-ba.de/institution/presse/pressemitteilungen/433/, Stand: 20.02.12.

Sex-Ratschläge in Magazinen: Entdecken Sie Ihre scharfen Seiten (17.02.12)

Sie dachten, das Liebesspiel sei eine simple Sache? Dann lesen Sie wohl keine Zeitschriften, die Frauen einen Stellungswechsel zur "Elefantenkuh" oder "Mandarinente" empfehlen oder Männer mit Anmach-Tipps versorgen. Erst dann wird einem bewusst, wie öde das eigene Sexleben wirklich ist.

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf Spiegel Online.

Quelle: Burmester, Silke (2012): Sex-Ratschläge in Magazinen - Entdecken Sie Ihre scharfen Seiten. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,815253,00.html, Stand: 17.02.12.

Gesundheitsreport Bayern - Psychische Gesundheit (17.01.12)

Der Gesundheitsreport Bayern des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) stellt regelmäßig Eckdaten zur gesundheitlichen Situation der Menschen in Bayern vor. Die letzte Ausgabe (1/2011) thematisiert die psychische Gesundheit der bayerischen Bevölkerung.

Der Gesundheitsbericht berücksichtigt aktuelle epidemiologische Studien zur psychischen Gesundheit und liefert einen kompakten Überblick über die Datenlage. Auch für Bayern gilt eine Lebenszeitprävalenz von 50 Prozent für psychische Störungen. Auch bei Kindern und Jugendlichen sind hohe Raten an psychischen Beeinträchtigungen zu finden.

Die Relevanz psychischer Störungen zeigt sich auch in der ambulanten Versorgung. Insgesamt wies im Jahr 2008 zwischen einem Viertel und einem Drittel der gesetzlich Versicherten eine F-Diagnose auf (Frauen 36 Prozent, Männer 25 Prozent). Mit zunehmendem Lebensalter spielen dabei die Depressionen eine immer größere Rolle. Ausdrücklich wird im Bericht darauf verwiesen, dass in der epidemiologischen Forschung die Frage, ob die psychischen Störungen in der Bevölkerung zunehmen oder ob man es lediglich mit einer Zunahme der dokumentierten Behandlungsfälle zu tun hat, nicht geklärt ist.

Aktuelle europaweite Studien kommen zur Aussage, eine generelle Zunahme sei nicht zu finden. Allgemein anerkannt sei allerdings, so der Gesundheitsreport, dass die psychischen Belastungen in der Arbeitswelt zugenommen haben und häufig zu psychischen Erkrankungen beitragen.


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